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Intelligence Annex 7: Erkundung der Welt

22.10.2015 02:25

Hallo Agenten,


es ist eine Weile her, dass wir euch hinter die Kulissen mitgenommen haben. Wir fanden, dass es nun an der Zeit ist, bei unseren Grafikern und Spiel-Designern reinzuschauen, um mit ihnen zu klären, wie wir unser eigenes New York in Tom Clancy's The Division erleben können. Wir hoffen, ihr seid genauso neugierig wie wir, denn das ist zu aufregend, um es nicht zu teilen!


Wie ändert sich die Beleuchtung im Verlauf des Tages, welche verschiedenen Wettermuster gibt es und welchen Einfluss üben sie auf mich als Spieler aus? Wie steht es mit Innen- und Außenumgebungen? Ich habe mich ins Studio geschlichen und mich mit Technical Art Director Sebastian Lindoff, Lead Environment Artist Benedikt Podlesnigg, Senior Game Designer Fredrik Thylander und Lead Concept Artist Tom Garden unterhalten, um Antworten auf diese Fragen zu erhalten. Lest weiter, um mehr zu erfahren.


Jeder liebt die Kälte, oder?


Der Prozess, eine lebendige Umgebung zu entwerfen, beginnt mit einer Idee, eine Visualisierung irgendeiner Art, die man Konzeptgrafik nennen könnte. Wir haben Tom, unseren Experten vor Ort, gefragt und er sagte: „Der Schlüssel für die Erstellung einer Umgebungskonzeptgrafik liegt darin, die Schlüsselelemente darzustellen, die die Stimmung und die Struktur des Spielraums wiedergeben.“


Von hell und sonnig bis dunkel und stürmisch, die Agenten werden die volle Bandbreite des Wetters und der Tageszeiten erleben, die natürlich eine größere Rolle spielt, als nur einen coolen visuellen Effekt zu bieten. Fredrik fügt hinzu: „in einem richtigen Sturm ist die Sicht behindert, sowohl für NPCs als auch für die Agents. Die schlimmsten Sturmbedinungen können sich auf die Zielhilfe und die Erkennungsentfernung von Spielern und NPCs auswirken“. Ich konnte sogar sehen, wie die Agenten sich an die Umgebung anpassen, damit ihr Gesicht nicht einfriert. Allerdings sind die Agenten nicht die einzigen, die sich an das Wetter anpassen. Je nach Tageszeit und Wetterbedingungen erleben wir Zivilisten und die Tiere unterschiedlich und manchmal auch gar nicht.



Als ich mich mit Benedikt über den Tag-Nachtzyklus unterhalten habe, wurde klar, dass sich die Optik auffallend ändert, denn die vielen Lichter in der Nacht waren sehr lebendig. In einigen Fällen können die vielen Lichtquellen die Aufmerksamkeit auf bestimmte Aspekte der Umgebung lenken, wobei andere Bereiche völlig ausgeblendet werden. Ich kann mir interessante Szenarien vorstellen, bei denen Agenten in dunklen Bereichen mit unbequemen Wetterbedingungen konfrontiert werden. Für Tom ist das ein unwiderstehlicher Faktor für die Wiederholbarkeit der Missionen. „Eine Mission hat bei Tag eine ganz andere Stimmung als in der Nacht“, fügt er hinzu. Wir müssen uns als Agenten an unsere Umgebung anpassen und darauf gefasst sein, dass unterschiedliche Umgebungen nicht nur unsere Entscheidungen beeinflussen.


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Ein Spaziergang durch Manhattan


Manhattan ist mit seinen Nuancen nur schwer zu erfassen, abgesehen davon, das alles in eine Umgebung von The Division getaucht ist. Als ich mich eingehender damit beschäftigte, musste ich erkennen, dass Dächer, verlassene Apartmenthäuser und die Untergrund-Passagen, die man als Agent erkunden kann, mehr als nur Kulissen sind, was sie noch beeindruckender machte. Das Art-Team hat die legendäre Größe der Gebäude in Manhattan in The Division eindrucksvoll wiedergegeben und ihnen auch noch Leben eingehaucht. Wenn man sich zwischen den Gebäuden bewegt, erkennt man die wahre Größe dieser Stadt.



Der Spieler wird auch kennzeichnende Aspekte Manhattans im Spiel wiederfinden. Sebastian betonte, dass die Gebäude „wie Leuchttürme wirken und man den Unterschied bemerkt, wenn man einen anderen Bezirk betritt. Du bemerkst zum Beispiel, dass du am Times Square bist, weil die Gebäude allgemein höher sind und mit Werbung bedeckt sind, während man im Zentrum eher einen Wohnbereich entdeckt“. Dies kombiniert mit den Möglichkeiten des Wetters, das heraufzieht, verleiht der Stadt eine gewisse Lebendigkeit. Sie beginnt zu atmen und saugt den Spieler in die Welt hinein. Und das erleben wir an jeder Ecke.


Die großartige Außenwelt ... und Innenwelt


Wer genießt es nicht, es sich an einem kalten Winterabend vor dem Kamin gemütlich zu machen? Für die Agenten ist das allerdings nicht die gleiche Situation, sie verstecken sich drinnen und warten darauf, dass das Wetter sich zu ihrem Vorteil wendet.



Durch den nahtlosen Übergang von draußen nach drinnen begeben sich die Agenten in eine Umgebung, die, für sich genommen, einmalig ist. Die Beleuchtung und die Effekte sind für die Innen-Umgebungen einzigartig und erzeugen so das heimelige Gefühl von Mauern umgeben zu sein. In dieser intensiven und abgeschotteten Umgebung sagt mir Sebastian: „Wenn es eine Situation gibt, in der der Spieler Zeit und Wetter wirklich fühlen kann, dann ist es dann, wenn er eine Zeit innen bleibt und dann, vielleicht bei Nacht, in einen Schneesturm heraustritt.“


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Wir hoffen euch hat dieser Einblick gefallen und ihr seid, wie ich, gespannt darauf, die umfangreiche Welt von The Division in der bevorstehenden Beta zu erkunden. Haltet die Augen auf, denn es kommt noch mehr. Wir lieben eure Kommentare, also sagt uns doch, was ihr denkt auf Facebook, Twitter, Google+ und inunserem offiziellen Forum. Wir freuen uns, euch im Spiel zu sehen.


Bis zum nächsten Mal.


—Das The Division-Entwickler-Team


@yannickbch – Community Developer

@natchai_ – Community Manager